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In den letzten Jahren hat das Internet und im Speziellen des World-Wide-Web
(WWW) einen gigantischen Boom erfahren. Innerhalb eines kurzen Zeitraums
schossen geradezu immer neue WWW-Server, also Anbieter von WWW-Seiten, aus dem
Boden. Andererseits wuchsen bestehende Sites immer stärker und wurden so
aktuellen Bedürfnissen und Änderungen angepasst. Dabei
entstanden mit der Zeit relativ unüberschaubare, »gewachsene«
Strukturen.
Die Aufgabenstellung:
Da das endgültige Programm sowieso nur unter Unix lauffähig ist, konnte als objektorientierte Programmiersprache C++ verwendet werden. Zwar hatte eine Realisierung in Java durch seine vielen fertigen Klassen zur Verarbeitung von Netzverbindungen und HTML-Interpretierung die Arbeit vermutlich einfacher gemacht, jedoch ist Java, durch seine Plattformunabhängigkeit nicht in der Lage, die besonderen Unix-Eigenschaften zu unterstützen. Das Programm »Web-Tree-Scanner« (kurz »WTS«) ermöglicht es nun dem Verwalter von WWW-Seiten, diese zu überprüfen und zu warten. Dazu kann WTS alle auf den Seiten vorhandenen Hyperlinks überprüfen und fehlerhafte melden. Außerdem kann die Navigation durch die Struktur getestet werden, so dass Seiten, auf die ein Besucher nicht gelangt (sog. »tote Seiten«), herausgefunden werden können. Schließlich bietet das Programm die Möglichkeit, die gesamte Baum-Struktur der Seiten oder auch nur Teile daraus auf Papier auszudrucken. Das Programm wurde mit Xclasses realisiert. |

